17. Dezember – High Art

Dass wir High Art mögen zeigt allein schon ein Blick auf unser Logo.

Auch ohne Happy End  (oder gerade deshalb) und obwohl er einige Klischees bediend, haben uns vor allem der ganz eigene Stil und auch die Schauspieler beeindruckt.

Ally Sheedy (den älteren Semestern noch vielen 80iger Jahre Filmen bekannt) gelang mit dem Film ein kleines Comeback und Patricia Clarkson (auch wenn sie hier nur eine Nebenrolle hatte) haben wir seither durch die meisten ihrer Filme verfolgt.

 

 

 

 

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16. Dezember – Musik

Dass wir zu den wenigen Lesben gehören, die ihre Seele nicht dem Musical verschrieben haben, habt ihr wahrscheinlich schon gemerkt.

Unser Herz schlägt für die elektronische Musik. Aber nicht nur dort finden sich in den letzten Jahren immer mehr Lesben und Bisexuelle, die Musik machen. Hier nur ein kleiner Auszug unseres Geschmacks:

Ladyhawke

Gossip

The XX

Tegan & Sara

Christine & The Queens

Goldfrapp

Austra

Sia

St. Vincent

 

 

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15.Dezember – Coming Outs

Als wir anfingen gab es nur k.d. lang, Melissa Etheridge und Hella von Sinnen. Kein Wunder, dass Ellen DeGeneres Outing damals so hohe Wellen schlug. Seitdem hat sich Gott sei Dank viel getan. Selbst wenn wir es wollten, würden wir es nicht schaffen, alle aufzuzählen, die sich seitdem geoutet haben. Auch hier wieder nur ein kleiner Auszug:

Ellen Page

Zoie Palmer

Meredith Baxter

Die Liste der Coming Outs ist natürlich noch länger: Beth Ditto, Anne Will, Dunja Hayali, Anne Heche, Jamie Babbit, Portia de Rossi, Sarah Bettens, Clementine Ford, Maria Bello, Sara Gilbert, Gro Hammerseng, Katja Nyberg, Steffi Jones, Nadine Angerer, Leisha Hailey, Clea DuVall, Sarah Paulson, Holland Taylor, Sia, Angelina Jolie, Kristanna Lokken, Rachel Maddow, Heather Matarazzo, Amelie Mauresmo, Tammy Lynn Michaels, Kate Moennig, Ruby Rose, Cynthia Nixon, Amanda Moore, Wanda Sykes, Cara Delevigne, Annie Clark (St.Vincent),  und und und und und und und und und und genau, die auch noch, und die. Die dürfen wir auch nicht vergessen und natürlich die andere auch nicht, und die da und Dings und die und und und……

Und sogar Jodie Foster hatte ihr Coming Out (obwohl man sich bei der Rede nicht so wirklich sicher sein kann, wahrscheinlich weiß sie es nichtmal selbst).

 

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14.Dezember „Kommt Mausi raus?“ und „Die Konkurrentin“

Das deutsche Fernsehen und die Lesben, eine Geschichte voller Missverständnisse. So viel wurde und wird falsch gemacht, soviele üble Klischees immer wieder bedient, aber ab und zu gibt es auch wirklich gute Filme.

Zwei der ersten, an die wir uns erinnern können sind „Kommt Mausi raus?“ und „Die Konkurrentin“.

Kommt Mausi raus – der erste Film von Angelina Maccarone, erzählt eine Geschichte, die wohl viele kennen. Vom kleinen Dorf in die Großstadt, um dort endlich das Leben leben zu können. Wäre da nur nicht das „Coming-out“, für das man zurück nach Hause fährt und sich seiner Vergangenheit stellen muß. Inklusive der Lehrerin, die man damals anhimmelte.

Die Konkurrentin – ein Film in dem sich zwei Frauen ineinander verliebten und es nicht in Depression und Mord und Totschlag endete, oder der einen als deutscher Autorenfilm ins Koma langweilte – war zu der damaligen Zeit ein Novum.

Die Chemie zwischen Ann-Kathrin Kramer und Charlotte Schwab war dann auch so überzeugend (selbst für die Schnarchnasen vom ZDF), dass die beiden später die Serie „Das Duo“ bekamen. Seien wir ehrlich, wer von uns hat nicht gehofft, dass in dieser Krimi-Serie die beiden auch irgendwann zusammen kommen würden 😉

Beides sind kleine, feine Filme mit Happy End und viel mehr verlangen wir doch gar nicht.

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13. Dezember – Arbeitswochenenden

Jedes Jahr zur Adventszeit reiste eine von uns zur anderen, um ein kreatives Arbeitswochenende durchzuführen. Mit dabei im Gepäck waren meist die übelsten Lesbenfilme, die man im aktuellen Jahr in die Finger bekommen hatte. Denn keine von uns wollte das Übel alleine ertragen. Wenn wir Glück hatten war auch mal der eine oder andere gute Film dabei 😉

Einige der Lesbenklassiker haben wir aber nur mit Alkohol ertragen. Bis heute sind wir uns nicht mehr sicher, wieviel Cocktails es nun wirklich an dem Wochenende waren, an dem wir ‚Claire of the Moon‘ und ‚Bar Girls‘ hintereinander gesichtet haben.

Und Mirage ist immer noch sauer auf Insomnia, da sie sich durch passiv-aggressives Einschlafen ‚Gigli‘ entzogen hat.

Die Liste der üblen Filme ließe sich fast unendlich lange fortsetzen und wir fürchten, sie wird mit den Jahren nicht kürzer werden.

Zu unseren Highlights gehörten neben den oben genannten: Go Fish, Benzina, The Girl, It’s in the Water, …..

 

Bar Girls

 

Claire of the Moon

 

Go Fish

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12. Dezember – Verbotene Liebe

Nina und Erika waren das erste lesbische VL-Pärchen. Auch wenn einem Arno leid tun konnte, so waren wir doch immer dafür, dass die beiden zusammen kommen. Ein paar ihrer gemeinsamen Szenen werden auch immer zu unseren Favoriten zählen.  Beinahe sah es sogar so aus, als würden wir vielleicht sogar eine „Hochzeit“ bekommen. Bilder von den beiden in Hochzeitskleidern gab es ja sogar. Aber soweit wollte VL damals dann doch nicht gehen, eine Tatsache, die Raphaela Dell so erzürnte, dass sie sogar einen offenen Brief in die EMMA setzte. Als kleine Wiedergutmachung brachte VL die beiden dann wenigstens in einer Jubiläumsfolge zusammen. Wir fragen uns allerdings bis heute, wie sich ihr Hotel in der Wirtschaftskrise in Griechenland schlägt.

Eine unserer „all-time favorite“ Lesben wird aber für immer Carla von Lahnstein sein. Zwar würden wir ihr nie unser nicht vorhandenes Vermögen anvertrauen (zu häufig und zu einfach konnte Ansgar sie immer hereinlegen), aber nie zuvor und nie nach ihr, durfte eine Lesbe so herrlich Macho sein und sich mit ihrer Gespielin/Assistentin lasziv vor einer großen Fensterwand räkeln, um diese 5 Minuten später Sushi-holen zu schicken (vielleicht war das die Wiedergutmachung dafür, dass Erika und Nina im Verlauf ihrer Beziehung nur noch Händchen halten durften).

Was wir der Serie auch hoch anrechnen ist, dass die beiden Lesben der Serie (Nina und Carla) nie an ihrer Sexualität zweifelten und sich nie in einen Mann verliebten (eine wirkliche Seltenheit).

P.S.: Ist euch auch aufgefallen, dass der gemeinsame Faktor jedes lesbischen Paares bei VL Elisabeth war? In jedem Pärchen war eine ihrer (Stief)töchter vertreten 😉

Das letzte Paar ehe die Serie leider eingestellt wurde waren Rebecca und Marlene.

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11. Dezember – But I’m a Cheerleader

Es gibt wohl keinen Lesbenfilm, der mehr camp ist als dieser Film. Komplett over the top, schrill, bunt und die Witze manchmal zu gewollt.

Und Rosa, rosa dürfen wir bei diesem Film nicht vergessen.

Aber trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen, hat der Film seinen Platz in unserer Liste verdient.

Denn sowas hatten wir bis dahin so nicht gesehen (nur in John Waters Filmen, doch der ist seine eigene Kategorie) und irgendwie machte der dann doch eine Menge Spaß.

 

Und spätestens seit dem Film wußten wir, dass unser Gaydar bzgl. Clea Duvall funktionierte 😉

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